Meine sehr verehrten Damen und Herren, herzlich willkommen! Sie hören den ehemals erfolgreichsten Podcast aus Lichtenstein. Heute eine Sonderspezial-Classic-Folge auf vielfachen Wunsch der Fans. Und weil wir heute nicht live liefern können, liefern wir Legenden. Zwei Mikros, ein Halleluja! Viel Vergnügen!
Also, zwei Mikros für ein Halleluja. Ja, das ist ein Traum, wird wahr. Das ist ein neues Ding, oder? Ja, perfekt. Ich sage, das ist ein neues Ding. Und ich finde auch unseren neuen Introsprecher sehr gut. Gucken wir mal, ob wir den behalten. Wir sollten mit steigendem Fame, können wir da mit Sicherheit noch prominente Sprecher gewinnen. Die Stimme von George Clooney sollten wir nehmen, weil das nämlich der teuerste Sprecher ist im deutschen Raum. Mit Abstand teuerster Sprecher. Den haben wir mal für eine Telefonwarteschleife angefragt. Der wollte für drei Sätze 10.000 Euro. Wow, Wahnsinn. Die hätte er aber selber gesprochen. Weiß ich nicht genau, oder ob das jetzt ein Computer gemacht hätte, oder weiß ich nicht genau, wie das dann läuft. Darum ist nämlich die Nespresso-Werbung in Deutschland auf Englisch. Ist dir das schon mal aufgefallen? Weil die gesagt haben, nee, Digga, bezahlen wir nicht, vergiss es.
Ich dachte, weil es divers zielgruppenorientiert halt eben so gestaltet, dass sie hauptsächlich Berlin-Mitte ansprechen wollen, wo viel Englisch gesprochen wird. Berlin-Mitte. Hipsterhausen, meinst du? Ja, so ungefähr. Mit Karotten-Jeans und veganer Frappuccino mit Doppelt-Dings, Karamell. Ganz genau. Und vielleicht haben die da ihre Zielgruppe gesehen. Das dachte ich, wäre so interessant. So einen Einblick kriegt man sonst nicht. Also, wenn ich jetzt mit dir nicht gesprochen hätte, hätte ich das nicht gewusst. Dass der ein paar Mark kriegt für seine Gespräche, da habe ich ganz ffest mit gerechnet. Aber dass drei Sätze 10.000 Euro wert sind. Ja, unfassbar. Also, dass die wert sind, habe ich auch nicht gesagt. Also, dass die das wert sind, sondern er will das dafür haben. Ja, es gab ja Leute, die diesen Gegenwert gesehen haben und dann eben die Euros auf den Tisch gepackt haben und gesagt haben: Hier, sag mal. Zu viele Hollywood-Filme machen dich dann langsam etwas abgehoben. Ja, das kann sein. Ich sehe gerade, wir müssen schneller reden. Mein Computer sagt: verbleibende Aufnahmezeit 136 Stunden nur. Ja, wir können ja mit anderthalbfacher Geschwindigkeit aufnehmen. Dann hast du den Vorteil, dass du auch etwas langsamer einfach... Ich glaube, wir müssen bei unserem Tempo bleiben. Wenn du mal eine Geschichte hast, wo du so gar nicht zur Pointe kommst, dann sag ich: Hier, komm. Dann beschleunigen wir das. Du kannst einfach 1,5 Speed drücken. Ja, das passt schon. Ja, nicht drücken, auch sprechen tatsächlich. Und weil dann, wenn du dann 1,5-fache Geschwindigkeit aufgezeichnet hast und dann mit 1,5-facher Geschwindigkeit abspielst, bist du ja dreimal so schnell fertig. Perfekt, oder? Nee, ich glaube, nur zweimal so schnell, weil du ja zweimal kommst. Weiß ich aber auch nicht. Vielleicht haben wir Mathematikstudenten, die zuhören. Ja, um Gottes Willen. Ich glaube nicht. Das ist nicht unsere Kernzielgruppe. Also, der erfolgreichste Podcast aus Lichtenstein. Ehemaliger erfolgreichster Podcast. Das lassen wir einfach so stehen und das lösen wir dann in der fünften oder sechsten Staffel auf? Oder wie gehen wir jetzt damit um? Mit den Fragen. Die Leute haben ja alle Fragen. Also, ständig rufen mich Menschen an und wollen Sachen über unseren Podcast erfahren. Und dann läuft es bei dir gut. Also, ich hatte bisher den Eindruck, meine Seite des Podcasts war so belanglGlanzlos, dass selbst meine Familie bis heute gebraucht hat, um sich das anzuhören, was wir letzte Woche gemacht haben. Und auch mein Direktmarketingansatz, der war auch ein bisschen durchwachsen. Also ich fasse nochmal zusammen. Was bisher geschah: Wir haben in der letzten Folge beschlossen, wir wollen ja ein bisschen Werbung für unseren Podcast machen. Und ich dachte, du wolltest jetzt mit dem Podcast auf MC-Musikkassette überspielt in der Nachbarschaft rumlaufen und denen das dann zeigen. Ja, das habe ich auch genau so gemacht. Okay, und wie lief das? Also drei haben gesagt, ich wäre von den Zeugen Jehovas und es war schon lange keiner mehr da. „Kommen Sie doch rein, um mit uns über Gott und die Welt zu reden.“ Da habe ich gesagt: „Nein. Ich möchte Ihnen einen Podcast vorstellen.“ Dann haben die gesagt: „Da haben wir ja noch nie was von gehört. Sind Sie ein Enkeltrickbetrüger?“ Also es war wirklich alles dabei, sodass ich dann nach vier Häusern das Ganze abgebrochen habe. Also ich bin ein bisschen enttäuscht. Ich dachte schon, du hättest ein bisschen mehr Atem und einen längeren Atem und würdest es länger durchziehen. Aber gut, du kannst dich ja von Woche zu Woche steigern. Ja, ich bleibe da auf jeden Fall dran. Ich muss erst rauskriegen, wo die richtigen Zielgruppen wohnen. Das haben wir ja letzte Woche auch kurz besprochen, dass wir gar nicht so sicher waren, wen wir überhaupt ansprechen wollen. Ja, das stimmt. Ufologen eventuell. Ja, also mit den Ufologen, ich finde ja, da habe ich nochmal drüber nachgedacht und ich finde ja, eine klare Nische zu haben, ist halt gut. Man sagt das so im Marketing, wenn du eine Produktseite machen möchtest, ist es gut, wenn das sehr spezialisiert ist. Also wenn du wirklich der Experte für blaue Nike-Turnschuhe mit gelben Schnürsenkeln bist, danDann wirst du gut gefunden. Gefundene Hochspezialisierung. Ich meine, wir könnten uns ja schon auch auf Conspiracy und Co. einlassen. Also Chemtrails zum Beispiel ist ein Thema. Nein, nein, nein. Und ich glaube ja schon, ich bin ja seit vielen Jahren Vorsitzender der Flat Earth Society Oldenburg. Das ist perfekt. Das ist super, Dennis. Du wusstest ja hoffentlich, alle Menschen, die behaupten, dass sie in Australien waren, sind bezahlte Schauspieler, damit du denkst, dass die Welt rund ist. Das letzte Mal, ich weiß gar nicht, wie der Film heißt, wo die mit dem Schiff nach Valhalla unterwegs sind. Erik der Wikinger oder irgendwie sowas. Da ist, glaube ich, auch die flache Erde viel Thema. Aber ja. Ja, also siehst du, wieder ein Beweis. Ja, auf jeden Fall. Ich sehe das auch hier immer. Wenn man zu weit aus Moab rausfährt, dann wird immer weniger. Wer weiß, was danach kommt. Wahrscheinlich gar nichts. Du fährst aus Australien raus, hin in Idafin raus und auf einmal kommst du auf die andere Seite in Collinghorst wieder rein. Das sieht auf jeden Fall optisch alles relativ gleich aus. Das könnte schon sein, dass das so ist. Das sollten wir immer weiter beleuchten auf jeden Fall. Das bewahren wir uns mal auf. Da sprechen wir jetzt regelmäßig drüber. Ja, auf jeden Fall. Bin schon mal super glücklich mit dem Namen. Ja, bin ich auch. Ich bin begeistert. Das freut mich sehr. Zwei Mikros für ein Halleluja. Hast du richtig gesagt? Hast du, oder? Das ist auch Copyright-mäßig komplett auf unseren Mist gewachsen. Ja, coole Sache, das. Ich hatte nämlich zwischendrin schon wieder eine Million Ideen, nur passte nichts zu dem, was wir letzte Woche so rausgefriemelt haben an Audiomaterial. Eine Idee war: Bidirektional, der Imker-Podcast. Das ist auch eigentlich relativ lustig. Aber Bidirektional, da könnte es ja heutzutage auch um sexuelle Identität gehen. Das weiß ich auch nicht. Das ist mir zu tiefgreifend. Ja, und du bewegst dich schon wieder auf so ein Shitstorm-Thema zu. Ja, gar nicht. Ichh glaube doch. Ich habe das nur im Groben angeschnitten.
Ach so, ich wollte eigentlich an jedem Podcast hinten einen Disclaimer ranhängen: Dennis und Stefan distanzieren sich von jeglichem Inhalt, der in diesem Podcast stattgefunden hat. Einfach nur, um auf Nummer sicher zu gehen. Absolut. Sehr gut.
Aber eine Frage habe ich noch: Wo erreiche ich dich denn heute? Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Dann hast du auch gemerkt, dass ich Lanz und Precht eine USP gegeben habe, die sie gar nicht haben. Er sagt nämlich exakt den Satz, den du eben benutzt hast, zu Richard David Precht. Und er antwortet meistens, dass er in einer Kemenate ist. In einer was? Was ist das? In seiner Kemenate. Und was ist das? Das musst du jetzt schon aufklären. Das sagst du komplett dem Falschen. Das habe ich weder recherchiert noch, weil sich das so aus dem Stegreif… Was das wohl sein kann? Ich nehme an, dass es was mit seinem Zuhause zu tun hat. Ich hoffe es. Ah, okay. Könnte aber auch was mit seiner sexuellen Identität zu tun haben. Nein, nein. Um Gottes Willen, Dennis. Abbruch, Abbruch. Abbruch, Abbruch. Aufnahmestopp.
Ah, sehr, sehr gut. Nee, wir stoppen hier gar nix. Vielleicht piep ich das später. Entscheiden wir dann. Wir hatten ja heute, also wir müssen für die ZuhörerInnen mal kurz klären, dass wir heute, hatten wir schon telefoniert und haben uns mal so gedanklich darauf vorbereitet. Und da hattest du so eine geile Frage vorgestellt und ich dachte so, ja, dazu habe ich mir eine geile Antwort überlegt. Ah, okay. Hast die Vorbereitungszeit genutzt. Ja, aber nur während der Autofahrt, weil ich im Stau stand. Ja, man höwährend der Autofahrt, weil ich im Stau stand. Ja, man hört das in ganz, ganz vielen anderen Podcasts. Also man hat ja letzte Woche auch so gemerkt, dass wir ab und an da mal so ein bisschen, ja, Zeit gebraucht haben, um wieder in das Gespräch reinzufinden. Das kann jetzt auch bestimmt nochmal wieder passieren. Finde ich auch ehrlicherweise gar nicht schlimm, weil man erstmal gucken muss, auf welchen Themengebieten man sich annähern kann. Und da habe ich mir überlegt, so eine Frage der Woche. Also es machen ganz viele Podcasts, machen irgendwelche Rubriken oder Fragerunden oder was auch immer. Es ist gut möglich, dass die Frage, die ich dir stellen möchte, inspiriert ist von Sachen, die ich gehört habe. Ob es die da wortwörtlich so gegeben hat? Keine Ahnung, dafür habe ich zu viel gehört über die Jahre. Ich wollte von dir wissen, Dennis, ob es irgendwas gibt, was eigentlich jeder kann, auf das du aber unnötig stolz bist. Also die Leute, die mich kennen, werden sich jetzt amüsieren darüber. Aber das ist so eine Art Hassliebe bei mir. Also das ist das Erste, was bei mir in den Sinn gekommen ist. Und also Menschen, die mich kennen, werden sich jetzt wundern. Also ich habe so eine gewisse Hassliebe-Beziehung mit meiner Wäsche zu Hause. Also ich wohne in einem Junggesellenhaushalt und ich denke dann immer so, boah, kein Bock auf Wäsche machen und so. Aber wenn ich die dann mache, dann hänge ich die richtig super ordentlich auf und sortiere die Socken schon beim Aufhängen. Und lege das auch so ganz, so dass ich nichts bügeln muss und so. Ich gebe mir richtig Mühe. Und dann hinterher denke ich so, wow, ey, das sieht richtig gut aus. Das ist auch so farblich, die Socken sortiert und alles. Also das ist meine spontane Antwort darauf. Genau sowas meine ich. Genau sowas habe ich gemeintnt. Das ist perfekt. Das ist doch geil. Ja, perfekt. Aber dann ist jetzt natürlich die große Frage, also nachdem ich mein Sockengeheimnis gelüftet habe. Da guckst du dir dein T-Shirt an und denkst: Wow. Wow. Ich habe noch nie einen gesehen, der so faltenfrei aufgehängt hat. Ja, ganz genau. Das ist echt so. Weil wenn das dann trocken ist, dann ist das tipptopp. Das ist einfach astrein, als wäre das frisch gebügelt. Weil ich muss dazu gestehen, ich besitze kein Bügeleisen. Und da muss man schon drumherum steuern und manövrieren dann manchmal. Ja, ich finde das einfach cool. Bei mir ist das Rasenmähen. Rasenmähen? Ja, jeder. Also ich würde sagen, ich kann es mit jedem Mähroboter aufnehmen. Meinst du wirklich? Ja, ich mähe einfach. Aber der wird nie müde. Der mäht den ganzen Tag. Der macht nichts anderes. Ja, ich auch nicht. Also alles, was ich an Fitnesslevel aufzubieten habe, packe ich ins Rasenmähen. Ich stelle mir nachts einen Wecker an, dann stehe ich auf und mähe. Ah, geil. Da kann ich mir schon vorstellen, wie deine Nachbarn über dich denken. Nein, aber vom Skillset her bin ich einfach ein guter Rasenmäher. Ich schneide Kanten akkurat. Ja, mit so einem Kantentrimmer. Hatte der eine Batterie oder ein Kabel? Nee, Batterie. Batterie- und kraftstoffbetrieben habe ich auch noch. Ein Trimmer? Ja, ja. So ein Stielschneider oder was? Ja, genau. Richtiges Werkzeug. Oh, geil. Das ist schon sehr männlich für dich. Ein richtiges Werkzeug. Und ich bin eigentlich immer zufrieden mit dem Rasenmähen hinterher. Aber ich würde jetzt mal sagen, dass so ziemlich die meisten Menschen einfach gar nicht darüber nachdenken, wie sie ihren Rasen gemäht haben, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Und ich würde mal sagen, hier bei uns auf dem Land, jeder so ziemlich Rasen mähen kann. Aber ich findeIch mache das halt besonders gut für meine Ansprüche. Hier in der Stadt wäre das ja quasi so ein unnützes Talent, weil keiner hier Rasen besitzt. Also keiner, den ich kenne, besitzt Rasen. Weißt du, was ich meine? Ja, so gescheiterte Selbstständigkeit. Er mäht bei Leuten den Rasen. Gescheiterte Selbstständigkeit. Ich sehe immer einen, den gucke ich mir auf YouTube an, einen Amerikaner. Und der hat so eine Firma, wie heißt das denn? Galabau auf Deutsch, Garten- und Landschaftsbau. Ja, Home & Gardening vielleicht, irgendwie sowas. Und der geht ungefragt zu Leuten und macht den Vorgarten schön. Aber so richtig geil. Auch mit dem Rasenmäher und legt dann irgendwelche alten Steinplatten frei und so. Und das Vorher-Nachher ist immer mega. Aber der fragt die Leute nicht, der macht das einfach. Das ist ziemlich crazy. Und der macht das wo? In den USA macht der das. Und der lädt dann diese Videos auf YouTube hoch. Und die sind sehr beeindruckend. Und wenn der hier in der Nähe wäre, würde ich den auf jeden Fall buchen, wenn ich einen Rasen haben würde, den er mähen sollte. Ich würde das in den USA mich nicht trauen. Die sind ja gut bewaffnet. Habe ich nie drüber nachgedacht. Ja, unless you step on my property, oder wie heißt das? Dann ist bei denen der Spaß dann vorbei. Ich kenne das immer nur so: Get out of my yard. Ja, genau. Irgendwie so ist es in der Richtung. Ungefragt zu machen, das ist schon cool. Ne, das habe ich aber allerdings noch nie gemacht, dass ich einfach zum Nachbarn gehe und sage: Darf ich mähen mal hier, oder so. Aber das wäre doch eigentlich mal eine Sache. Ich habe ja noch eine Filmproduktionsfirma. Ich würde es auch aufzeichnen. Oh Gott. Du kannst das gut. Irgendwann wollen unsere Podcast-Fans das natürlich auch mal sehen. Du kannst es nicht einfach behaupten. Also zumindest sollten wir irgendwann mal einen Social-Media-Kanal betreiben. Warum auch immer. Im Moment kann ich mir das noch nicht vorstellen. Aber sollte das der Fall sein, dann musst du dann natürlich regelmäßig auch ein Foto von deinem Rasen hinstellen. Ja, oh Gott. Ich würde dann auch ein Foto von meinen T-Shirts posten. Ja, gucken wir mal. Schauen wir mal. Ich habe gesagt, ich kann meinen Rasen gut mähen. Nicht, dass der gut aussieht. Ach so, okay. Woran misst du denn das? Woran misst man denn, wie gut jemand einen Rasen gemäht hat? Das weißt du nicht? Nicht so richtig. Ist da jetzt gleichmäßige Länge oder ist das gleichmäßiges Schnittbild, vielleicht auch immer in eine Richtung gerollt? Das kann ich mir auch vorstellen. Wie beim Fußballplatz, wo die ja immer in eine bestimmte Richtung fahren, damit du dann so ein ... Einmal sind die Haare, hätte ich fast gesagt, Grashalme nach links geknickt und einmal nach rechts. Dann hast du immer dieses Muster, damit man sieht, wo zehn Meter sind. Machst du das so, Erich? Nö, so mache ich das gar nicht. Ich fahre da einfach drüber. Von links nach rechts. Ganz rudimentär. Vielleicht sollten wir das doch rausschneiden. Kannst du noch eine andere Sache zeigen? Ich möchte mich davon distanzieren. Also, falls du professioneller Rasenkünstler bist, ich distanziere mich davon. Oh Mann, Dennis. Sehr gut. So was können wir machen. Ja. Habt ihr das Klacken gehört? Das war keine Bierdose. Machst du das? Ja, es hat geklackt. Das habe ich doch gerade schon gesagt. Sind wir jetzt öffentlich-rechtlich eigentlich schon? Wenn ich jetzt einen Markennamen sage, muss ich da noch drei andere Markennamen nennen, damit es keine Schleichwerbung ist? Oder geht das klar? Nö, ich denke, das geht schon in Ordnung. Als potenzielle Werbepartner. Ja, Booster Energy Drink darf uns bewerben. Das würde mir gut gefallen. Lass uns mal lieber lokal anfangen. So Wäscherei Müller oder so was. Oder Vilsa Mineralwasser. Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert von Vilsa Apfelschorle. Eine Perle der Natur. Ich weiß gar nicht, ob du mir das letztes Mal gesagt hattest oder ob du das einfach mal so gesagt hast auf der Tonspur. Nach dem Motto, diese Werbepartner, wie man da rankommt. Da höre ich eigentlich auch immer wieder dieselben, die dann von Woche zu Woche mal den Podcast wechseln. Da kriegst du eigentlich immer irgendwie, keine Ahnung, gab mal so einen Vitamindrink, den hast du zusammen gemischt. Der war eine ganze Zeit lang mal in den verschiedensten Podcasts als Werbepartner aktiv. Sowas kehrt eigentlich immer wieder. Und die helfen sich alle untereinander. Was meinst du, die Podcasts oder die Sponsoren? Die Podcasts. Die helfen sich untereinander. Die laden dann immer gegenseitig ein. Dann gehen die da mal eine Woche hin. Und dann erzählen sie da mal ein bisschen was. Also hoffst du, dass wir jetzt auch von Böhmermann und Schulz eingeladen werden? Würde mir gut gefallen. Ich würde ja mit Olli Schulz gerne mal einen Song machen. Meinst du, wir können das organisieren hier? Boah, ich habe ja schon so viele Anfragen dieser Art gehört. Ja, ich schätze auch. Aber was ich vorweisen kann, was kein anderer vorweisen kann, ist: Ich habe mehrere Kommentare auf meinem YouTube-Kanal, wo die Leute sagen: Ey, der Typ klingt genau wie Olli Schulz. Das ist doch legendär. Also sollten wir mal zusammen eine Kombo singen. Das wäre doch cool. Soundmäßig, meinst du? Soundmäßig und von der Aussprache, weil ich so ein bisschen Hamburger Schnack da immer drin habe und so ein bisschen anders rede scheinbar. Und die Leute sagen immer: Der klingt wie Olli Schulz. Das Norddeutsche hört man raus. DaOlli Schulz. Das Norddeutsche hört man raus. Das hört man bei mir aber auch. Ich habe immer gedacht, das hätte ich nicht, aber das ist, glaube ich, Quatsch. Also ich denke, das hört man wirklich lupenrein raus, dass wir aus Norddeutschland kommen. Ich habe das auch immer geglaubt, dass wir akzentfrei sind. Hahaha, das glauben, glaube ich, alle. Das glauben auch die tiefsten Urbayern, die da so kein gerades deutsches Wort rauskriegen, dass das perfektes Hochdeutsch ist. Ich glaube, denen ist das ein bisschen bewusster, als es uns das ist.
Wir haben mal, das ist irgendwie schon ewig her, Urlaub gemacht mit zwei Freunden auf Gran Canaria. Und als wir da an der Rezeption eingecheckt haben, sagt die hinter dem Tresen: „Von wo aus Norddeutschland kommt ihr denn?“ Ja, ja, das war halt Anmeldung auf Englisch, aber sofort aufgeflogen. Selbst in englischer Sprache hat man den Norddeutschen sofort rausgehört. Die kam aus der Nähe von Hamburg irgendwo und der war sofort klar: Okay, wir können uns da nicht verstecken.
Ja, ich glaube allerdings, das habe ich in der letzten Folge schon erzählt, in Australien, dass dann alle gefragt haben: Woher kommst du, woher kommst du? Also ich war in Australien letztes Jahr und dann fragen das alle, sitzen ganz viele Leute, und mich fragt keiner. Und ich so: By the way, I'm from Germany. Und alle gucken so: Yeah, obviously. Und ich so: Was? Warum? Wieso ist das offensichtlich? Das ist doch irgendwie gemein, ich fühle mich jetzt irgendwie ausgegrenzt. Ja, seitdem versuche ich, auf Englisch meinen deutschen Akzent loszuwerden, was gar nicht so einfach ist.
Ja, da habe ich noch nie, ehrlicherweise noch nie so drauf geachtet, werde ich auch wahrscheinlich ganz stark haben. Aber das finde ich auch gar nicht schlimm. Du hörst auch, du hörst eigentlich fast immer, wo die Leute herkommen, aus welcher Ecke der Welt, auch wenn die Englisch sprechen. Also ein bisschen, sie sind ja auch relativ international mit der Firma. Da kriegst du halt, hast du relativ schnell raus, von wo aus der Ecke die kommen. Und selbst die Englisch-Muttersprachler unterscheiden sich stark. Amerikaner von den Engländern und dann innerhalb der Länder dann auch noch wieder einzelne Regionen, wo du den einen super verstehst und den anderen gar nicht. Also ich habe einen Ian kennengelernt und der konnte auch nicht richtig, also der hat sich Mühe gegeben, aber selbst wenn der sich Mühe gegeben hat, so ein bisschen Great-Britain-Englisch zu reden, selbst dann habe ich höchstens zwei Drittel verstanden. Also wirklich höchstens. Voll der korrekte Typ, alles mega. Aber ich konnte ihn nicht verstehen. Ich denke so, nimm doch mal den Schwamm aus dem Mund. Worüber redest du? Ich höre dich nicht. Ich höre dich, aber ich verstehe kein Wort. Und sonst würde ich sagen, im Englischen verstehe ich so 90 Prozent vielleicht. Also das meiste verstehe ich so. Oder zumindest kann ich mir den Sinn dann herleiten, worüber die gerade reden, selbst wenn mir Wörter fehlen. Aber nicht, wenn der aus Irland kommt. Ja, Irland habe ich tatsächlich noch nie kennengelernt, aber halt aus Wales. Und das war auch also, boah, extrem schwierig. Ich dachte, Satan, was redet denn der? Also der hat sich aber keine Mühe gegeben. Das war einfach, der hat einfach nur erzählt. Und dann war ich auch, irgendwann war ich so lost. Ich denke, okay, dann stellen wir ihn auf Durchzug. Irgendwann kommt wohl einer und fasst dir das zusammen, dass du auch weißt, worüber der gesprochen hat. Aber anders wäre das nicht gegangen. Aber zusammenfassend, jetzt springe ich einfach mal im Thema. Ich hatte diese Woche mit zwei anderen, wir hatteDiese Woche mit zwei anderen, wir hatten ein Meeting, irgendwie so ein Arbeitsmeeting. Und da hatte einer von denen jemanden zu dem Meeting eingeladen, der gar kein Mensch ist. Nämlich, das heißt Fireflies. Und das ist so eine KI-Irgendwas. Ich habe am Anfang gefragt, da siehst du nur, in dem Teams-Call sind wir, wir drei, plus Fireflies Notetaker, hieß der. Dann habe ich so: Was ist das? Ja, ja, der protokolliert mit und schreibt mit. Und ich so: Okay, ja, alles klar. Dann haben wir aufgelegt und wirklich echt 20 Sekunden, nachdem das Gespräch vorbei war, habe ich eine E-Mail gehabt mit so einer Zusammenfassung, wo oben steht das. Und das wurde besprochen. Die Leute haben daran teilgenommen. Das sind die Fragen, die wir aus dem Meeting genommen haben. Und darunter war wirklich das ganze Meeting protokolliert, Wort für Wort. Wer hat wann was gesagt? Wow, das hat mich sehr beeindruckt. Und gleichzeitig dachte ich so: Oh mein Gütniss, ich muss in Zukunft aufpassen, was ich sage. Das wird alles geschrieben. Das ist ziemlich cool. Ja, voll, weil ich muss schon sagen, wenn du dann ein Meeting hast mit fünf Leuten und dann wird auch mal durcheinander geredet und dann wird vielleicht ein wichtiges Thema nur kurz besprochen, kann sein, dass ich das hinterher gar nicht mehr auf dem Schirm habe, weil irgendwas anderes das überblendet, so würde ich mal sagen. Und so hast du das ganz klar. Also, muss ich sagen, eine geile Nummer. Wobei, ich wollte jetzt nicht für die Software, es gibt bestimmt auch andere Anbieter, die das können, aber das fand ich sehr, sehr beeindruckend und ein bisschen beängstigend halt. Kannst ruhig Werbung machen, können es ja keiner verbieten. Das aktuell nicht. Ja, bis wir dann bei ZDF unterschrieben haben, dann ist das ganz schnell vorbei. Bei Leon ZDF. Die zeigen nächstes Jahr, und dann springe ich wieder zurück aZeigen nächstes Jahr, und dann springe ich wieder zurück auf dein Thema, die zeigen nächstes Jahr tatsächlich irgendwann Felix Lobrecht Comedy-Special ungeschnitten. Also, die wandeln sich scheinbar hin zu ein bisschen mehr Offenheit und Kontroverse und Witz.
Das war ja vorher Netflix, oder nicht? Ich habe das vor ein paar Jahren gesehen auf Netflix, die Show von Felix Lobrecht.
Aber die hat er alles in Eigenvermarktung gemacht. Also komplett auch sein Comedy-Programm eigenvermarktet, Filmrechte und so weiter, auch alles selber gemacht. Also, der macht da an der Wertschöpfung eigentlich alles, was er irgendwie kann, selber. Was, glaube ich, gar nicht so dumm ist.
Nee, das halte ich auch für schlau. Aber das ist natürlich erst möglich, wenn du gewisse Ressourcen hast. Wenn du auch eine gewisse Reichweite und eine gewisse Größe und eine gewisse Relevanz hast. Ansonsten macht das ja gar keinen Sinn. Also, dass ich jetzt morgen mit Spotify telefoniere und mit denen einen guten Deal verhandle, wenn die uns auf die Startseite packen, ich bin mir noch nicht ganz sicher. Also, könnte passieren.
Ich wäre bereit dafür, sagen wir so. Ich bin jederzeit startbereit. Ich rufe direkt bei dem Spotify-Boss in Schweden an und sage: Ähm, du, Sören.
Ja, Sören Spotify, genau.
Ja, so heißt der wahrscheinlich. So heißen, glaube ich, alle. Ich bin mir nicht sicher. Einen Björn gibt es auch noch ein paar, aber wenige. Die meisten heißen Sören.
Oh Gott.
Ja, und dann fragen, war das jetzt schon wieder, distanzierst du dich schon wieder?
Nee, nee, nee. Ich kann damit leben. Wir haben ja in Folge 454, hatten wir, glaube ich, gesagt, dass wir gerne pauschalisieren und verallgemeinern.
Ja, ganz genau. Der Linie sollten wir einfach treu bleiben.
Ich bin auch ein bisschen durcheinander gekommen mit der Zahl.r Zahl. Welcher Teil ist das hier nochmal? 455. Ah, 455, ja, man kann halt mal durcheinanderkommen, ja. Du musst die Lichtenstein-Jahre, die Lichtenstein-Jahre, die müssen wir einfach... Die zählen ja mit zu, ja, ja, ja. Die zähle ich mit, ja. Ja, ja, ja, klar, klar. Ja, finde ich gut, finde ich gut. Ist aber wichtig, dass du dann auch jetzt jede Folge auch dann die... Nee, das könnten wir vielleicht unserem Moderator, ich habe ja einen Moderator akquiriert, der könnte vielleicht die Folge am Anfang auch mit ansagen. Das wäre ja sehr gut. Ja, auf jeden Fall. Die Folgennummer. Auf jeden Fall, das wäre wichtig. Aber wir wollten ja nochmal zurück zu Teams. Also erst mal, was ich in Teams, was ich jedem empfehlen kann, einfach mal zu machen, ist, in englischen Meetings oder auch in deutschen, gerne mal den Live-Untertitel einzuschalten und das Ganze übersetzen zu lassen. Das hat Comedy-Charakter. Ja, das, ja. Hast du das noch nie gemacht? Nee, das nicht. Aber Teams kann ja jetzt auch diese Transkription, ne? Ja. Also du kannst das aufzeichnen und siehst dann hinterher den Text, nicht so ganz zusammengefasst so, aber immerhin siehst du Wort für Wort, ne? Ja. Und man kann das live übersetzen lassen? Ja, du kannst Live-Untertitel einschalten und dann übersetzt der quasi live. Aber ich sage mal so, da kannst du nicht alles von gebrauchen. Erst recht, wenn das so durcheinandergeht in so einem Meeting. Weiß ich nicht. Habt ihr ja bestimmt nicht. Ihr seid immer superdiszipliniert. Aber bei uns geht das wohl mal so, da redet der eine, da redet der andere, und dann geht das so durcheinander. Und dann, wenn das dann arg zu lang ist und zu sehr am Thema vorbei, dann bespaß ich mich wohl mal selber und schalte das ein. Und das hat echt Comedy-Charakter. Kann ich dir wirklich empfehlen. Das ist ziemlich lustig. Das ist wahrscheinlich ein bisschen so wie bei, oh Mist, jetzt fällt mir der Name von ihm nicht ein. Hast du mir nicht das Video geschickt mit den Meetings? Kam das von dirr? Nee, Meetings habe ich nichts weitergeleitet. Ich habe die Klone weitergeleitet. Weil du letzte Woche ja, du wolltest ja ganz aus dem Arbeitszimmerleben ausscheiden und gucken, dass das dein virtuelles Ich dann für dich alles erledigt. Ja, ja, das wäre doch geil. Mit Hilfe eines Klons. Natürlich hast du mir das geschickt. Hier, ein YouTube-Video hast du mir geschickt. Ich weiß nur jetzt immer noch nicht, wie er heißt. Ach, Fabi Rommel ist das. Oh, jetzt haben wir hier so viele Namen genannt schon. Irgendeiner von denen muss uns mögen. Wer, Fabi, wer jetzt? Was? Ja, du hast, Fabi Rommel hatten wir schon, Fest & Flauschig, Schulz und Böhmermann hattest du schon. Fabi Rommel ist cool. Der ist cool. Den habe ich auch live gesehen in Bremen. Der ist ein cooler Typ, würde ich sagen. Aber er, das ist doch dieses Video, ist das das nicht mit den Meetings? Was macht ihr denn ganz? Nee, das ist, du hast mit den anderen, ich kriege das durcheinander mit zwei Fabi-Rommel-Videos. Das von dir habe ich gar nicht gesehen. Du hast das mit dem Klon geschickt, jetzt. Ja, genau. Der spielt sich ja auch dauernd selber, da kann man ja auch durcheinanderkommen, in verschiedenen Orten. Genau, und ihn habe ich nämlich gesehen bei einem, so neuer Mitarbeiter sitzt in der Firma und spricht dann mit seinem neuen Chef und fragt dann: Was bedeutet dieser Eintrag in meinem Kalender? Und dann sagt der Chef: Ja, da updaten wir uns gegenseitig ab, aber es ist keine Kontrolle, wir wollen einfach nur immer auf dem Laufenden sein. Und dann fragt er: Und was ist das Meeting? Da sagt der Chef dasselbe und dDann stellt sich am Ende dann raus, die Pointe ist dann, von acht Stunden Arbeitszeit hat er fünf Minuten für seine Arbeit und den Rest ist er dann in Meetings, wo er dann darüber redet, was er da macht. Und dann fasst er das so geil zusammen: Also sind die ganzen Leute hier nur fünf Minuten am Tag am Arbeiten und die restliche Zeit kontrollieren die, was die anderen machen. Ja, ja, genau. Willkommen im Team.
Ist sehr treffend, auch ein bisschen treffend beobachtet. Leider ja. Also wenn die Firmen eine gewisse Größe erreichen, ist es leider so. Da bin ich schon froh, dass ich immer vom Team kurzer Dienstweg bin, das meiste alleine entscheiden kann oder dann vielleicht mal direkt mit irgendeinem Kollegen oder so telefoniere und dann finden wir auch sofort eine Lösung. Also weil dieses, sagen wir mal, großer Konzern und lange Wege und alles muss beantragt werden, da würde ich, glaube ich, nicht mehr mit klarkommen jetzt.
Das ist ja mal nötig, mal nicht. Teilweise macht es, man merkt, man merkt die Größe der Unternehmen, die werden einfach träge, um so Trends und so weiter mitzugehen oder halt eben in entsprechender Entscheidungsgeschwindigkeit weiterzukommen, dass das halt nicht so einfach ist. Gar nicht so weit weg von der Behörde, in vielen Fällen, muss man leider sagen. Das glaube ich auch, ja. Ja, ja, ja, das glaube ich. Ja, aber genau, es ist bestimmt auch manchmal nötig, das mag wohl sein, sehr große Projekte, da muss man wohl viele Meetings haben, aber ich finde, es ist oft immer so, Podcast, Laberrunde, alle erzählen noch mal ein bisschen über das Wochenende und dies und das und auf einmal ist halt schon zwei Stunden vom Tag weg. Ein bisschen Philosophie noch mit reingemischt, Prise noch dazugegeben und dann fertig ist das Meeting. Ja, unterschiedlich, Meetingkultur,Schön, wenn es relativ straight und klar einfach weitergeht. Ich mag das. Wenn man auf den Punkt kommt, hinterher mit einer Entscheidung rausgeht und nicht danach zwei Stunden lang auf informeller Ebene alles wieder infrage stellt, das bringt dann auch nichts. Ja, genau. Ja, aber das kriegt man halt nicht immer hin und auch nicht mit jedem, mit jeder Interessensgruppe, sag ich mal, lässt sich das so abwickeln, aber bräuchte ich ja nicht erzählen, wirst du selber genug Beispiele kennen, wo es so ist. Ja, klar, aber wie gesagt, ich mag lieber kurzen Dienstweg und ja, genau, allerdings wer weiß, wie lange das dann noch so weitergeht. Ich bin ja gerade in der Gründung eines neuen Unternehmens, was sehr spannend ist. Für das neue Unternehmen habe ich gestern die Küche in unsere neue Immobilie gebaut. Guck mal, bei uns wird noch selber angefasst. Ja, cool finde ich das. Vor allem eine Küche für das neue Unternehmen als Grundstein finde ich auch sehr gut. Also, die Immobilie haben wir jetzt schon seit September gemietet und wir sind die ganze Zeit so dabei, das zu renovieren und einzurichten und zu machen und jetzt ist alles fertig und da war nur noch keine Tee- und Kaffeeküche und dann haben wir einfach bei eBay Kleinanzeigen eine 1976 gebaute Küche, die auch genau so aussieht, gekauft und die haben wir jetzt bei uns eingebaut. Da geht es gar nicht darum, dass wir unbedingt Geld sparen wollen, wir hätten uns auch eine IKEA-Küche kaufen können, sondern einfach nur was Geiles mit so grünen Fronten und so. Ja, perfekt. Also, das hat halt Stil einfach, das ist bei uns viel wichtiger, dass das alles Stil hat. Das kommt auch wieder, Dennis, die Sachen kommen alle wieder und nachhaltig ist es auch. Ja, das auf jeden Fall und vor allen Dingen siehst du auch da, im Vergleich zu IKEA-Presspappe, im Frühjahr wurden die Möbel noch aus Holz gebaut, das ist lange her, aber... Da kannst du auch mal eine Schraube reindrehen. Mir ist gestern ein Hängeschrank runtergefallen und der war einfach noch heile. Das war nicht mal irgendwie eine dünne Rand oder so, das ist halt Vollholz, da kann das ab. Hattest du in deinem, also ich habe in meinem Handwerkerleben so Evolutionsstufen, kannst du das nachvollziehen? Voll, voll, ja, ich bin so ein Hobby-Tischler, volle Pulle, ja, dann erzähl mal die Evolutionsstufen. Ich weiß das noch, das ist mir noch ziemlich präsent, aber kein Werkzeug, erste Mietwohnung zusammen mit meiner heutigen Frau und dann Regal gebaut, stolz wie Bolle gewesen. Frau das Regal gezeigt, totale Katastrophe, schief wie Sau, konnte sie nix draufstellen, wirklich furchtbar, furchtbar. Und dementsprechend war auch das Fazit so für drei Stunden Arbeit, war dann so: Ja, das hast du jetzt in drei Stunden gemacht. Ich sag: Ja. Ja, das ist Mist. Das ist halt Mist, sehr uneffizient, hätte besser arbeiten gehen können und von dem Geld, was du verdient hast, irgendwo bei Temu ein Regal bestellen. Das war einfach sehr ähnlich, Temu gab es da noch nicht, da musstest du nur noch in ein Geschäft fahren, Dennis. Unglaublich, kann man sich gar nicht mehr vorstellen, oder? Das kennt man ja gar nicht mehr. Wobei, das waren aber auch noch bessere Zeiten mit den Geschäften, finde ich. Also einige Sachen waren da noch besser. Ja, das stimmt. Gott, war das beschissen, das Regal, furchtbar. Und evolutionär, hast du dann irgendwann später das Meisterstück, The Masterpiece, an Regal gebaut? Nee, so weit würde ich da nicht gehen, aber man entwickelt halt Fähigkeiten, die dann ein Regal näher an die Idee eines Regals bringen. Aber wenn du jetzt, also ich fasse das nochmal zusammen, wenn du jetzt erstes Regal baust und dann später eins bestellst, ist das nicht Evolution des Regalbaus, sondern Evolution des, also das hat nichts mit Handwerk dann mehr zu tun, sondern Evololution der Wohnungseinrichtung, könnten wir da sagen. Ja, so unter dem, da können wir das einfach drunter zusammenfassen. Ja, sehr gut. Irgendwann baut man dann wieder selber, so mit kleiner Werkstatt und so.
Ja, das ist ja bei mir ziemlich eskaliert, das habe ich dir, glaube ich, gar nicht erzählt. In der Zeit haben wir uns gar nicht gesehen, aber ich habe so vor zwei Jahren etwa hier mitten in Oldenburg eine ziemlich schöne Wohnung übernommen, aber in so einem Altbaugebäude in den 70ern oder so. Und die Vormieterin ist, sagen wir mal, nicht sehr pfleglich mit der Immobilie umgegangen. Ich kenne den Hausverwalter, und dann haben wir irgendwie so einen Deal gehabt: Ich übernehme das zu dem Mietpreis, den die Vormieterin bezahlt hat, der zwölf Jahre alt ist, also so lange hat die hier gewohnt, ohne Mieterhöhung, was wirklich verrückt ist, also zu einem sehr günstigen Preis. Aber es ist ja immer ein Haken dabei: Dafür renoviere ich das selber. Das wollte ich aber auch.
Das heißt, dann habe ich so 75 Quadratmeter etwa und überall mussten die Böden neu, überall mussten die Wände und Decken gestrichen werden, und es war keine Küche drin. Und dann habe ich gesagt: Ja klar, das Renovieren kriege ich hin, aber wenn nicht schon, dann will ich auch die Küche selber bauen. Digga, warum hat mich davon keiner abgehalten? Das war wirklich der wahnsinnigste Plan seit Langem, muss man wirklich sagen. Also dann habe ich erst mal für 4.000 Euro Werkzeug gekauft, das war natürlich ein logischer Schritt. Du musst natürlich jetzt erst mal auch Werkzeug haben, damit du das auch machen kannst.
Dennis, du bist ja auch ein Deutscher, da kannst du nicht raus aus deiner Haut. Ohne Ausrüstung wird nichts angefangen, du kannst auch nicht einfach wandern.
Ja genau, ich habe, Alter, was ich alles für Zeug gekauft habe. Und dann habe ich festgestellt, ey, das wird schwer mit diesen Schranktüren und so. Also habe ich echt viel Holz auch versaut und am Ende hat das ganze Projekt, ich schäme mich fast ein bisschen, das zu sagen, aber ich tue es trotzdem, etwa 10.000 Euro gekostet mit dem Holz und der Lackierung und den ganzen... Allerdings sind da auch sehr hochwertige Küchengeräte dabei gewesen, ein geiler Backofen und so. Aber die Küche ist leider nie fertig geworden, die Türen sind immer noch nicht davor, weil ich die immer versaut habe. Ich habe es nicht hingekriegt für den Janir. Aber du hast es selbst gemacht. Ja, und hochwertig, also das ist alles aus ganz dickem Holz gebaut, das heißt, das kann ich immer mitnehmen. Ich glaube nur, ich will es nicht mitnehmen, weil nächstes Mal will ich die Küche vom Küchenbauer haben. Aber das ist egal, das Selbermachen, da liegt ja auch ein bisschen so Zeitgeist drin. Ich habe das selber gemacht. Das ist egal, ob das jetzt in Betrachtung von anderen Leuten jetzt schon mal eine Tür reinmachen können oder so, aber du hast das selber gemacht. Das finde ich einfach cool. Da gibt es halt Leute, die sowas... Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir, der ist gelernter Holzmechaniker und der hat wirklich beim Baumstamm angefangen und hat eine Küche nachgebaut. Aber auch mit entsprechenden Bearbeitungsmaschinen, die er privat mal angeschafft hat und das ist schon ein Schmuckstück in einem extrem hohen Wert, das er da in die Küche reingezaubert hat. Aber das würde mir auch nicht von der Hand gehen. Also jetzt, ich bin ja jetzt schlauer, ich hätte dann natürlich mehr Werkzeug kaufen müssen. Das wäre das Beste gewesen. Und vor allem besseres, hochwertigNatürlich mehr Werkzeug kaufen müssen. Das wäre das Beste gewesen. Und vor allem besseres, hochwertiges. Das ist die Lösung, Dennis. Mehr Werkzeug.
Allerdings, wenn du meine Nachbarn fragst, ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass sie den Podcast hier nicht hören, ich hoffe. Und falls doch, entschuldige ich mich, meine netten Nachbarn hier im Haus. Aber so ungefähr nach sechs Wochen Renovierung mit Sägen, Schleifen, Bohren, Hämmern, alles, jede freie Minute, Samstag, Sonntag gnadenlos, hatte ich mal so eine, die sah ein bisschen gestresst aus. Ich weiß nicht, wieso. Und die fragte dann, ob ich morgen wieder renoviere, weil ihre kleine Nichte oder so kommt zu Besuch und die kann ja sonst nicht schlafen, sonst wird sie das absagen. Und dann dachte ich so, oh mein Gott, da hatte ich auf einmal ein schlechtes Gewissen. Ja, und dann habe ich dann den einen Tag nicht weiter renoviert.
Es gab schon Gerüchte im Haus. Habt ihr einen neuen gesehen? Was macht der? Der hat eine Tischler-Werkstatt da oben eingebaut. Ich dachte schon, das spukt, weil du nachts auch gearbeitet hast.
Bei der Endreinigung, als ich dann meinen Balkon, der war ja dann immer Tischler-Werkstatt, als ich den endgereinigt habe, habe ich echt so einen 30-Liter-Müllsack voll Sägespäne, nur Sägespäne, da runtergeholt. Also das war sehr witzig. Mit so einem Hobel und so habe ich halt gearbeitet, so eine Oberfräse. Ziemlich geil, das sieht alles wirklich richtig schön aus. Was fertig geworden ist, ist traumhaft schön, aber ja, naja, beim nächsten Mal vielleicht nicht in der Wohnung bauen, das ist irgendwie vielleicht schon am Anfang von der Logik her nicht ganz schlüssig, mein Plan.
Ist egal, was da jetzt auch kommt, Werkzeug hast du schon mal.
Ja, das stimmt, ja, allerdings aus irgendeinem Grund steht ja immer noNoch voll viel auf meiner Wunschliste vom Werkzeug. Ich weiß nicht, das wird eher mehr statt weniger, weil die YouTuber zeigen mir ja immer das, was ich jetzt halt noch brauche. Ja, ja, ja, ja, ja, und da kannst du auch richtig viel Geld drin lassen, wenn du das willst. Aber richtig, ja, ja, ja, ich habe mir eine Kappsäge für 600 gekauft und die richtig geile kostet 2.500 und ich bereue, dass ich die nicht gekauft habe. Festool ist immer ein guter Tipp. Ja, genau, das ist das richtig Geile, und ich habe halt leider alles nur von Makita, weil ich mir Festool nicht leisten kann. Ja, das ist, ach du, nicht das Werkzeug macht den Handwerker, Dennis, sondern die Seele und das Herz. Ein Tischlermeister sagte mal zu mir, also mit dem habe ich mich darüber, den habe ich kennengelernt, dann habe ich das erzählt, dann musste er laut lachen, ich habe ihn genau das gefragt, mit dem Werkzeug, braucht man das wirklich, und dann sagte er zu mir, ich mache das seit 20 Jahren, ich kann mit einem stumpfen Fuchsschwanz dir einen geraden Schrank bauen, aber wenn du dir selber einen Gefallen tun willst und das nicht seit 20 Jahren machst, dann kaufst du das bestmögliche Werkzeug, weil das dir dann die Fehler vermeidet, weil das dann irgendwie, was auch immer, besonders gerade läuft und so, und das klingt schon plausibel. Das heißt, wenn du dich nicht sehr gut auskennst, kauf dir besser was Gutes. Hast mit der Kappsäge schon viel richtig gemacht, weil wenn das eine Zugsäge auch ist, dann schneidet die zumindest wahrscheinlich ziemlich gerade. Das Ganze kannst du auch für ’nen Hunderter kriegen, aber da kannst du keine Schublade mit bauen, weil die geht nie auf oder nicht zu, je nachdem, weil alle Sägeschnitte schief sind. Ist auch tatsächlich das Schwierigste darin gewesen, Schubladen, die richtig zugehen, das ist sehr schwer. Habe ich aber am Ende hingekriegt. Schubladen kann ich. Perfekt. Schubladen kann ich. Ja, irgendwann mal Gelegenheit mal nutzen und mal gucken kommen bei dir. Ja, das das musst du, das musst du. So, haben wir noch irgendeine spannende Frage hier? Wir haben noch eine gute Viertelstunde. Hast du noch eine heiße Frage dabei? Meinst du, wir wollen auf eine Stunde kommen? Ja, klar, immer. Oder? Ich hatte, da bin ich aber wieder ausgestiegen aus dem Thema, wir wollten ja so ein Nischen-Podcast wollen wir werden, oder auch nicht, also darf uns gerne jeder hören, und dann, wie ich dazu gekommen bin, frag mich nicht, aber bist du vertraut mit dem Brauch des Wichtels? Wichteln? Schrottwichteln meinst du? Nee, nicht Wichteln, Wichtel. Ohne N. Der Wichtel? Die kleinen Figuren, die menschenähnlich sind und hinter kleinen Türen wohnen. Hm, du meinst jetzt kleine Kobolde, oder was? Ja, nee, Wichtel, keine Kobolde. Aber ich kenne nur das Wichteln mit dem N am Ende, da sind die Geschenke zu Weihnachten, aber den Wichtel kenne ich nicht. Hat das was mit Weihnachten zu tun? Ich bin da auch wieder ausgestiegen aus dem Thema. Ich kann dich beruhigen, ich dachte, das wäre was, was man mal besprechen kann, weil da gibt es echt wirklich, da gibt es einiges an Seiten dazu. Also reden wir jetzt über Hobbit-Häuser und so, oder was ist jetzt das Thema? Ja, sowas in der Art, genau. Also Hobbit-Häuser finde ich hochinteressant, das basiert nämlich auf dem Prinzip des Earthships, und das ist wirklich hochinteressant, weil das eine Bauart von Häusern ist, die komplett autark sind, die selber ihr Wasser, selber Strom, selber alles und so gebaut sind, dass sie super isoliert sind. Das haben die schon in den 70ern gebaut, ist nur leider hat sich das nicht durchgesetzt, weil wahrschScheinlich, weiß ich nicht warum, aber das ist quasi innen bergrein dein Haus bauen. Das ist halt mega gut isoliert, das hat tausend Vorteile. Und das sind diese, hat man ja bei Herr der Ringe gesehen, diese Hobbit-Häuser, in denen die wohnen. Und genau sowas gibt es auch in der Echt, das ist ziemlich geil, muss ich sagen. Ja, da gibt es schon ganz coole ökologisch gebaute Dinge. Ja, in den Wüsten bauen die die. Und die sind nämlich super isoliert, wenn du genug thermische Masse, also wenn du das quasi wirklich in einen großen Berg oder einen großen Hügel reinbaust, sagen wir mal, und über dir und um dich rum ist viel Erde, dann hast du immer eine konstante Temperatur. Selbst in der Wüste, wo die Oberflächentemperatur dann vielleicht, sagen wir, 40 Grad ist, um irgendwas Krasses zu sagen, da ist es dann immer 20 Grad oder so, ein Meter unter der Erde, immer das ganze Jahr durch. Und so ist halt der Plan von diesen Gebäuden. Das finde ich ziemlich spannend, muss ich sagen. Da gibt es auch Wüstenstädte, die haben quasi wie so Kühltürme überall errichtet, bei denen die die Windströmungen entsprechend durch die Stadt lenken und durch die Gebäude lenken, sodass die im Inneren der Häuser tatsächlich immer eine angenehme Temperaturspanne hinbekommen. Ziemlich schlau. Ziemlich schlau. Ist so ein bisschen so wie diese alten, diese römischen Gebäude, die in der Mitte offen sind, wo du nur so quasi, sagen wir mal, ein Quadrat hast und der äußere Rand vom Quadrat, da sind die Wohneinheiten und die Mitte ist offen. Aber da packen die dann so Leinentücher, mehrere Schichten, und dann isolieren die die Sonne und dazwischen läuft die Luft lang und so, dann kühlt das die Gebäude aus im Grund. Also genau weiß ich es nicht, aber das haben die schon vor 2000 Jahren schon so gebaut. Das finde ich, ist ziemlich spannend. Ich hatte uns davor gewarnt, wir sollten kein Thema nehmen, zu dem man was wissen muss. Ach so, meinst du, da müssten wir jetzt was, das ist der Architektur-Podcast. Nee, i ich glaube, bis hierhin war es noch fundiert, Dennis. Ja, so halbwegs, also das kann man schon nachschlagen. Also, falls ihr darüber Fragen habt, fragt nicht uns, sondern Google. Ja, genau, guckt nach bei irgendjemandem, der das wirklich weiß, worüber er redet. Der das besser weiß. Wir sind das nicht. Also, das mit den Wichteln? Nee, ohne N, was auch immer, Wichtel. Ja, können wir auf jeden Fall einen Haken dran machen. Können wir jetzt schon einen Haken dran machen? Ja, müssen wir unbedingt machen. Ich probiere es nächste Woche mit einem anderen Nischenthema, aber Wichtel, also kleine menschenähnliche Figuren, die hinter Türen wohnen. Ich reiß jetzt am Ende noch ein Thema auf. Das mit den Wichteln, das hören wir, das lassen wir nach. Aber wie stehst du denn zu hochmotorisierten Autos, die man privat fährt? Ich hätte total gerne aufgebotzt ein Golf 2, ich weiß nicht wieso. Wie war denn drauf? Weil ich das als Jugendlicher schon geil fand. Ich habe keine Ahnung, woher das auf einmal kommt. Das war nie Thema. Oder ist das schon eine Midlife-Crisis? Was sagst du? Also, die Anzeichen verdichten sich, dass das eine ganz starke Midlife-Crisis ist. Aber eine bescheidene Midlife-Crisis. Weil du ja nicht über Porsche oder V8 redest, sondern über getunte Golf 2. Aber ich rede von so 1000 PS getunten, mit so Bi-Turbo und komplett krank. Was komplett asozial viel Sprit verbrennt und so. Aber natürlich klimaneutral ist, weil ich irgendwie die Welt... trotzdem rette. Ich pflanze Bäume. Dann mal gucken bei, die heißen, glaube ich, Boba Motoring, die bauen sowas, 1000 PS Golf 2 mit Allradantrieb und etliche Bar Ladedruck. Ja, ja, das ist geil. Ich mag halt, ich will diesen Sound von diesem Turbolader hören, dieses Zzzzzz. Das nennt sich Blow-off-Ventil. Ja, was ist denn hier los? Du bist mein Berater. Blow-off-Ventil, das gibt es ja nicht. Ja, auch da. Dennis, echt willkommen in Teufelsküche. Wieso? In der Tunerszene, die wissen gar nicht, worüber sie reden. Ja, ich weiß nicht, worüber ich rede. Ich finde das einfach nur geil. Du scheinst dich gut auszukennen. Du meinst dieses Zischen, wenn du den Gang wechselst. Wenn du schaltest, genau. Ja, das ist ein Blow-off-Ventil. Okay, und könnte ich das bei meinem Citroën-Familienwagen, den ich jetzt fahre, auch einbauen? Ja, könntest du. Willst du mich verarschen? Echt jetzt? Ja, das geht. Kannst du eigentlich, glaube ich, fast bei jedem Auto machen. Meinst du, die haben was dagegen, wenn ich in einem Leasing-Auto rumschraube und ein Blow-off-Ventil reinbaue? Das ist übrigens auch ein Leasing. Nee, was sollten die dagegen haben? Du erzählst denen das ja nicht. Dann kommt der wieder und die so: Alter, wieso ist der Sound so geil? Was ist hier los? Wenn du es erzählst, dann... Nee, aber das kann ich wohl verstehen. Dass man, was man in der Jugend so an Sachen gesehen hat, die man da nicht hatte. Und da bist du ja voll im Trend. Also ganz viele von den jungen Leuten, die heute so 17, 18 werden, die wollen die alten Autos wieder haben, die wir in den 90ern gefahren haben, Ende der 90er, Anfang der 2000er. So alte Mercedes, alten Golf, also 190er-Mercedes, glücklicher Volksauto, genau wie der Golf, Golf 2, Golf 3, Polo. All dieser ganze Kram finden die total cool. Alte BMWs. Ist aber ja auch cool. Und das hat ja auch was. Also diesen 190er finde ich jetzt nicht so geil. Diesen W 120, 124 oder wie das Ding hieß. Wir haben den immImmer Bauern-Mercedes genannt. Den finde ich nicht so richtig geil. Aber so eine alte S-Klasse, so ein S 500 oder so, 20 Jahre alt, boah, da leckst du dir die Finger nach. Finde ich richtig geil. Und der hält auch einfach noch zehn Jahre locker. Und das ist ja das Beste für die Natur, wenn wir einfach das Zeug fahren, solange es hält, oder? Ja, da gibt es, da musst du mal gucken, das ist jetzt auch Halbwissen. Aber ich erzähle das trotzdem mal. Da gibt es einen Opel Olympia von 1957. Der ist, glaube ich, der ist immer noch zugelassen und der wird gefahren von so einem emeritierten Professor. Der hat Original-Patina, musst du einfach mal googeln, total witzig. Also der führt Nachhaltigkeit ad absurdum. Das Ding läuft immer noch und wird immer noch gefahren. Aber nicht so für Sonntag, sondern wirklich täglich. Wirklich so jeden Tag? Ja, musst du dir nachher mal angucken. Das ist echt eine interessante Kiste, die der da fährt. Ich meine, das ist ein Opel Olympia, nagel mich nicht drauf fest. Unter dem Stichwort findest du das wohl. Das kenne ich wohl. Und General hatten die, glaube ich, auch mal. General ist ein Reiniger. Kapitän, Opel, General nicht. Admiral. Admiral, richtig. Ja, in der Tat. Also da gibt es ganz coole Sachen. Ja, Dennis, machen ist mein Tipp. Ja, ich finde das auch geil. Also wenn du kannst und wenn du Bock hast, dann mach das. Blow-off-Ventil, das wird jetzt den Rest meines Abends mit mich begleiten. Und da werde ich jetzt gleich auf jeden Fall auf die Suche gehen. Ich bestelle einfach schon mal das Tuning-Kit. Wie mit dem Werkzeug halt. Erst mal die Kfz-Werkstatt einrichten, bevor ich den Wagen hab. Ja, beim modernen Auto brauchst du dann auch noch einen Stellenstecker und mindestens mal die Software, weil der ganze Kram da alles angelernt werden muss. Und das hast du beim Golf 2 halt nicht. Der weiß nix. Ja, den schaltest du aus und der fängt immer wieder von vorne an. Das ist halt wie Alzheimer. Jeden Tag fängt er von vorne an. Mit den alten Autos früher, du hattest ja auch kuriose Probleme. Die hast du ja heute teilweise auch gar nicht mehr. Ich hatte mal einen Polo, da ging die Heizung nicht. Und sobald du die Sicherung reingemacht hast, fuhr das Auto nicht mehr. Und da ist man zwei Jahre mit rumgefahren mit sowas. Das will man ja heute gar nicht mehr machen. Früher konnte man auch noch, ich kann mich dran erinnern, ein Bekannter von mir, Grüße gehen raus an Bernhard Müller aus Rhauderfehn aus der 2. Südwieke. Ich glaube, der wohnt immer noch da. Der hatte früher mal einen Golf 1 und da konnte ich dann mal beweisen, dass man das einfach... Also, ich hatte früher immer ein Schweizer Taschenmesser dabei und irgendwie gab es mal eine Situation, wo der Schlüssel nicht auffindbar war oder irgendwas war. Und an dem Schweizer Taschenmesser ist hinten so ein Ding. Ich glaube, das ist für die Fingernägel zum Sauberkratzen. So eine kleine Feile mit so einer Kratze vorne, womit du dir deinen Dreck unter den Nagellack holen kannst. Und den kannst du einfach beim Golf 1 da reinstecken und damit das Schloss aufdrehen. Also, das geht nicht mehr kaputt oder so. Das ist einfach dann offen. Der Schlüssel hat halt einfach... Du brauchst einfach ein kleines Stück Blech. Das reicht. Geil. Ja, ich sage ja, da würdest du heute auf so einen Bolzen gar nicht mehr kommen. Das zu probieren, meinst du? Ja, das zu probieren und auch da noch mit weiter umzufahren oder so. Das würdest du gar nicht machen. Ich darf das nicht machen. Ich habe das unterschrieben. Ich habe ein Leasing-Fahrzeug. Wenn der irgendwas hat, muss ich sofort, aber umgehend, den Hersteller kontaktieren. Ich darf nicht mal den ADAC einfach so. Also wenn der was hat, muss ich erstmal die kontaktieren. Das steht da in dem Leasing-Vertrag. Wie gesagt, viele Probleme gibt es auch Gott sei Dank einfach gar nicht mehr an den Autos. Das ist tatsächlich manchmal nicht schlecht. Dafür gibt es dann andere Probleme. Mein Bluetooth spinnt immer rum. Das ist nicht geil. Falls der Chefentwickler von Citroën zuhört hier: Das ist ein Problem. Müssen wir darüber reden. Werden wir vielleicht eine Spezialfolge darüber machen. Der erkennt dich dann nicht mehr. Lass mich raten. Was? Der erkennt dich dann nicht mehr. Der erkennt mich nicht mehr oder der schmeißt mich einfach mal random aus dem Bluetooth raus. Dann komme ich dann nicht wieder rein. Dann muss ich erst das Auto ausmachen und dann wieder anmachen. Da geht es. Ist schlecht auf der Autobahn. Habe ich probiert, aber er will auch nicht ausgehen bei 200. Ich weiß nicht, wieso. Ich kann mich beruhigen. Ich habe auch einige Jahre Citroën gefahren. Citroën, wie schön. Das Problem kenne ich. Das ist Standard. Deine Pronunciation ist auf jeden Fall perfekt: Citroën. Ich habe mich jetzt beim zweiten Mal auch angestrengt. Spulen wir mal zurück. Da sage ich Citroën. Citroën. Citroën. Siehst du? Ich habe beim zweiten Mal echt Mühe. Aber das Problem kenne ich. Das hatte meiner auch. Ständig fliegst du raus und kommst nicht wieder rein. Manchmal brauchst du einen ganzen Arbeitstag Pause, damit das Ding wieder lief. Das war schon ein bisschen ärgerlich. Einen ganzen Arbeitstag Pause. Also du hast dir dann Urlaub genommen und hast dann neben ihm gesessen und ihm kurz zugeredet, in der Hoffnung, dass er aufsteht. Genau. Ich habe versucht, ihn davon zu überzeugen, seinem Zweck nachzukommen. So etwas finde ich gar nicht cool. Ich habe nichts dagegen, wenn am Auto etwas kaputtgeht, was man Verschleiß nennt. Aber Bluetooth brauchst du ja nicht zum Fahren. Also hat das auch nichts kaputtzugehen oder sich nicht zu verbinden. Das muss einfach funktionieren, meine Meinung.
Finde ich gut. Sehe ich auch so. Was wäre denn noch, warte, passend zu dem Thema, dein erstes Auto und der Name. Also nicht der Herstellername oder so. Hat dein erstes Auto einen Namen gehabt?
Nee.
Was? Keinen Namen? Bei mir hat jedes Auto bisher einen Namen gehabt.
Ehrlich wahr?
Ja, aber immer denselben. Schorschi.
Schorschi.
Schorschi.
Schorschi. Ich weiß nicht, das habe ich aus irgendeinem Film, ich weiß nicht mehr woher. Seitdem heißen alle meine Autos so. Aber dann will ich zumindest wissen, was dein erstes Auto war.
Nee, das war ein ehemaliges Polizeifahrzeug, ein VW Santana.
Echt jetzt?
VW Santana, was ist das? Ist das so Passat?
Das ist ein Passat quasi.
Mit noch Polizeibedruckungen drauf?
Nee, nee, der war weiß lackiert. Komplett.
Hatte der denn noch irgendwelche Polizei-Special-Features?
Ja, vielleicht noch Dreck von den Verbrechern unter der Rückbank oder so.
Aber nicht so James-Bond-mäßig, du drückst auf einen Knopf und da kommt Öl hinten raus oder irgendwie sowas?
Ja, Öl kam da auch raus aus dem Fahrzeug.
Dann brauchst du mal keinen Knopf drücken.
Das hat er aber ganz alleine gemacht.
Ja, das ist ja geil. Mein erstes Auto war ein Ford Escort Kombi, aber nicht der eckige, sondern der erste runde. Der hatte angeblich 50.000 Kilometer runter. Also das war wirklich ein sehr großes Auto. Hat 5.000 Euro gekostet und da war noch irgendwas mit 5, ich weiß es nicht mehr genau. Das war alles mit 5 auf jeden Fall, das weiß ich noch. Und der hat mich lange begleitet bis 200 noch was tausend Kilometer. Das heißt, 150.000 habe habe ich da draufgefahren auf die Karre und ich habe nie auch nur ein Problem, also erst dann, dann kam alles auf einmal. Zylinderkopf habe ich noch machen lassen, dann war noch das und das und dann stand ich beim TÜV und dann haben die gesagt: Rost an tragenden Teilen, mäh, durchgefallen. Sie können froh sein, dass Sie nicht durch das Auto durchgefallen sind auf dem Weg hierher. Ja, genau. Wie haben Sie es denn hierher geschafft? Ja, mit dem Auto. Nee. Aber ich habe es geschafft, in der gesamten Besitzzeit den Fund in dem Auto zu belassen, den ich da drin konsumiert habe. Später war der Fund mehr wert als der Wagen. Sehr gut. Das Auto war einfach dankbar. Ich habe den gekauft für 1.000 Mark, habe den nach zwei Jahren für 1.000 Mark wieder verkauft. Also das war echt, da konntest du nicht viel falsch machen. Da ist auch nicht viel Geld reingewandert. Damals war die Währung halt auch stabil. Weiß ich auch nicht. Keine Ahnung. Ich weiß nicht, ob es da schon Inflation gab. Hat man sich damit gar nicht auseinandergesetzt. In der Zeit ist meine Währung wohl stabil. Ja, nein, vielleicht. Kreuzhaar. Im Moment glaube ich nicht so, aber ist vielleicht nicht das richtige Thema. Das ist sehr gefährliches Halbwissen. Nee, auch da brauchen wir Wissen. Ja, ich habe das bei Finanz.net gelesen, dass wir Inflation haben. Reicht das? Auf jeden Fall. Da kommen noch drei Folgen Börse V8 und dann geht es los. Das reicht total. Sehr geil, Börse V8. Ja, ja, ja, ja. Habe ich gesehen, die drei Folgen. Gut, dann geht mein Referat jetzt los. Nee, nee. Das und vieles mehr erfahren Sie in einer der nächsten Folgen. Das war Folge 455 von Zwei Mikros für ein Halleluja. Und jetzt gleich hört ihr wieder unsere spannende Intro- und Outro-Musik. Wir wünschen euch ganz viel Spaß dabei. Ich moderiere das jetzt einfach stumpf ab, ohne dich zu fragen. Geht das klar? Ja, auf jeden Fall. Das geht klar. Also, meine sehr verehrten Damen und Herren, herzlichen Dank, dass Sie wieder zugehört haben bis hier, beii Zwei Mikros für ein Halleluja. Wir sind Stefan und Dennis. Genau. Und wir freuen uns aufs nächste Mal, wenn es wieder heißt: Soll ich nochmal den Namen sagen? Zwei Mikros für ein Halleluja. Tschüss. Tschüss.
Zwei Mikros für ein Halleluja. Wir reden uns warm, bis die Decke brennt. Zwei Mikros für ein Halleluja. Kein Plan, kein Halt, nur Gegenwind. Zwei Mikros für ein Halleluja. Und wenn du's nicht verstehst, genauso soll es sein.
Anti-Witze rollen über Bande ins Gehirn. Welche Mups tun, abends die Füße weh verlieren. Der Wanderine, ja, der war mies. Und trotzdem lachen wir aus Prinzip. Mario Basler raucht die Zeit zurück. 90er-Greenjob, schönes Glück. Bleiben gesund, wir schreien: Oh Gott. Einer sitzt noch im Lockdown, aus Trotz. Kein Snare auf zwei, kein Snare auf vier. Nur TomTom, Roahein und mir bleiben hier. Wir googeln uns reich, wir schwören auf Key. Wo ist der Nibelungen-Schatz? Irgendwo wie nie. Live-Show-Träume, Auri, Bühne, Licht. Doch erstmal reden wir übers Gegenteil von Pflicht. Schulter kaputt, Cortison, Just. Spitz mir das rein, Medizin so lass. Beleidigt, Ghosting, vier Wochen Funkstille und einer pennt vor der Tür mit Protestschildern still.
Zwei, zwei Mikros für ein Halleluja. Wir reden uns warm, bis die Decke brennt. Zwei Mikros für ein Halleluja. Kein Plan, kein Halt, nur Gegenwind. Zwei Mikros für ein Halleluja. Und wenn du's nicht verstehst, genau so soll es sein.
Hotboxing im Auto, Fenster zu, Fenster auf. Jugend kichert, Gesetzgeber dreht sich im Lauf. Holland klärt auf, Bayern schimpft, geschniegelt. Wir halten's wie Danger, denn Kunst, und zwar ungUngefiltert. Und drüben in Virginia, ganz ohne Stil, liegt ein Waschbär voll wie ein Berliner im April. Freiheit für Sova, breit die Ford sofort, wir sammeln jetzt Spenden oder machen nen Coin an Ort und Wort. Zwei, zwei Mikros für ein Halleluja. Folge 500, wir sind immer noch da. Zwei Mikros für ein Halleluja. Ehemals Liechtenstein, jetzt über einer klar. Zwei Mikros für ein Halleluja. Danke fürs Zuhören und jetzt noch V-Wagen und Pfandflaschen und Dateien und Sieg. V-Wagen, V-Wagen, V-Wagen. Guten Rutsch, wir trinken nicht, aber ihr dürft. Tschüss.